Das wollen Maschinenbaubetriebe vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Der Zulieferer nebenan zahlt Tarif und Schichtzulage. Wie halten wir mit?
- Über die Zulage gar nicht, und das musst du auch nicht. Wer aus der Serie kommt, will das fertige Teil sehen oder keine Nachtschicht mehr. Beides hast du als Mittelständler, und das schreiben wir zuerst in deine Anzeige.
- Wir suchen einen Servicetechniker und finden seit einem Jahr keinen.
- Das ist die schwerste Stelle der Branche, und sie wird oft am falschen Ort gesucht. Servicetechniker kommen selten aus der Fertigung, sondern von anderen Serviceanbietern. Sie wechseln wegen der Reisetage, deshalb sprechen wir sie über den Umkreis an.
- Unsere Maschinen sind nicht die neuesten. Merkt ein Bewerber das?
- Ja, in fünf Minuten, und er sagt es dir nicht. Deshalb nennen wir vorher Maschinen, Steuerung und was geplant ist. Dann kommt, wer damit umgehen kann, und springt nicht in der Probezeit ab.
- Wir fahren zwei Schichten. Schränkt das nicht stark ein?
- Für manche ist Zweischicht ein Grund zu gehen. Für andere ist es ein Grund zu kommen, weil sie aus drei Schichten raus wollen. Wir klären das im Fragebogen, bevor jemand bei dir sitzt.
- Ohne Erfahrung an unseren Anlagen nützt uns keiner.
- Bei Sondermaschinen hat außer deinen Leuten niemand diese Erfahrung. Es zählt, ob jemand eine fremde Maschine schnell versteht. Wir fragen nach der letzten Störung, die er allein gefunden hat.
- Wir brauchen jemanden, der Mechanik und Steuerung kann. Gibt es den überhaupt?
- Ja, unter verschiedenen Namen: Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker mit SPS-Erfahrung. Wir fragen, an welcher Steuerung jemand zuletzt selbst einen Fehler gefunden hat. Ist dein Profil eigentlich zwei Stellen, sagen wir dir das.