Das wollen Tiefbaubetriebe vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Unsere Baustellen wechseln ständig. Findet man dafür jemanden?
- Genau das fragen wir im Vorgespräch. Fahrweg und Übernachtung klären wir vorher, nicht erst in der Probezeit. Wer damit nicht klarkommt, kommt gar nicht erst zu dir.
- Wir zahlen nach Bautarif. Reicht das noch?
- Das prüfen wir vor dem Start für deine Region. Der Bautarif ist eine gute Grundlage, entscheidet aber nicht allein. Fahrzeit, Auslöse und wer die Maschine fährt, wiegen oft schwerer als der Stundenlohn.
- Uns fehlt vor allem ein Baggerfahrer. Lohnt sich das für eine Stelle?
- Ja, das ist der häufigste Fall. Eine Stelle ist für uns dieselbe Arbeit wie fünf. Ob wir sie in deiner Region besetzen können, sagen wir dir im Erstgespräch.
- Wir bilden selbst aus. Warum sollten wir zusätzlich suchen?
- Vier von zehn Ausbildungsverträgen am Bau werden vorzeitig gelöst. Ausbilden bleibt richtig, reicht aber allein nicht. Einen Facharbeiter mit zehn Jahren Erfahrung im Graben musst du abwerben.
- Im Winter stehen unsere Straßenbaukolonnen. Wie halten wir die Leute?
- Mit einem Plan, der schon in der Anzeige steht. Leitungs- und Kanalbau laufen oft weiter, dorthin kannst du Leute umsetzen. Ruht die Arbeit, können Baubetriebe von Dezember bis März Saison-Kurzarbeitergeld nutzen (keine Rechtsberatung).