Das wollen Malerbetriebe vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Maler gibt es doch überall, oder?
- Anstreicher schon. Einen Gesellen für Q4-Flächen, Lasuren und Kundengespräche eher nicht. Ohne ihn musst du nachbessern, und das bezahlt niemand außer dir.
- Wir zahlen Tarif. Mehr ist nicht drin.
- Musst du auch nicht, denn beim Tarif unterscheiden sich Betriebe kaum. Es zählen gutes Material, wer das Gerüst umsetzt und Arbeit im Winter. Danach fragen wir im Erstgespräch, nicht nach dem Stundenlohn.
- Wir brauchen jemanden, der auch spritzen kann.
- Dann suchen wir zweimal. Bautenmaler und Lackierer haben denselben Gesellenbrief, aber eine ganz andere Arbeit. Eine Anzeige für beide erreicht keinen von beiden.
- Unsere Kolonne ist eingespielt und älter. Passt ein junger Geselle da rein?
- Das ist im Malerhandwerk normal. Wir fragen den Bewerber vorher, ob er als Jüngster in eine eingespielte Kolonne will. Wer das will, bleibt.
- Der Chef ist selbst auf der Baustelle. Für Bewerbungsgespräche fehlt die Zeit.
- Dafür sind wir da. Wir führen die Vorgespräche und prüfen, was jemand wirklich kann. Du sprichst nur mit Bewerbern, die passen, und bestimmst die Zeit selbst.
- Im Winter ruht bei uns die Fassade. Was sagen wir einem neuen Gesellen?
- Was innen läuft, und zwar bevor er unterschreibt. Treppenhäuser, Wohnungsübergaben und Innenanstriche im Winter sind ein starkes Argument. Wir fragen dich nach deinem Winter und sagen es dem Bewerber genau so.