Warum viele gute Handwerker keine Stellenanzeigen lesen
Eine Stellenanzeige auf einem Jobportal wirkt nur, wenn jemand dort sucht. Viele gute Fachkräfte sind aber beschäftigt und suchen gerade nicht aktiv. Mit Stellenbörsen allein erreichst du sie oft nicht. Der Geselle, der seit Jahren zuverlässig seine Baustellen fertig macht, schaut abends eher selten in ein Jobportal.
Das heißt nicht, dass er nie wechseln würde. Er hat nur keinen Anlass, danach zu suchen. Manche denken trotzdem über einen Wechsel nach: wegen eines langen Arbeitswegs, anderer Arbeitszeiten oder einer Arbeit, die besser zu ihnen passt. Es fehlt nur jemand, der ihm ein passendes Angebot zeigt. Genau das machen wir für dich. Warum das gerade im Handwerk so schwer ist, steht im Ratgeber zum Fachkräftemangel im Handwerk.
Was Social Recruiting ist
Social Recruiting ist der Fachbegriff für Personalsuche über soziale Netzwerke. Die Stelle steht dann nicht auf einem Jobportal. Sie erscheint dort, wo die Leute sowieso unterwegs sind. Auch wenn sie gerade keinen Job suchen. Weitere Begriffe erklärt das Glossar.
So läuft Social Recruiting bei uns ab
Wir fangen nicht mit Werbung an. Zuerst klären wir, was in deiner Region überhaupt geht. Erst prüfen, dann werben. Denn Werbung hilft nicht, wo es keine passenden Leute gibt.
- Erstgespräch: 15 Minuten am Telefon. Welche Stelle willst du besetzen, ab wann, und wie sieht dein Betrieb aus?
- Region prüfen: Wir sehen nach, wie viele passende Fachkräfte in deinem Umkreis wirklich erreichbar sind. Reicht das nicht, erfährst du es jetzt. Nicht erst nach drei Monaten.
- Strategieberatung: Im Videogespräch rechnen wir mit dir durch, was eine Besetzung kostet und bringt. Am Ende bekommst du eine Zusage oder eine Absage.
- Umsetzung: Wir bauen alles, was die Fachkraft von deinem Betrieb sieht. Anzeigen, Texte, Bilder, Karriereseite. Dort steht dein Name, nicht unserer. Ab hier läuft die Suche.
- Betreuung: Wir begleiten die Suche. Du siehst, welche Bewerbungen hereinkommen. Wo es hakt, bessern wir nach.
Die Anzeige sagt nicht nur „Wir suchen Mitarbeiter (m/w/d)“. Sie zeigt deinen Betrieb, deine Baustellen und den Grund, zu dir zu wechseln. Was deinen Betrieb ehrlich von anderen unterscheidet, klären wir vorher mit dir.
Wer Interesse hat, bewirbt sich kurz: ein paar Fragen, Kontaktdaten, fertig. Das ist Absicht. Ein Monteur, der nach Feierabend eine Anzeige sieht, schreibt kein Anschreiben. Er tippt dreimal und wartet, ob sich jemand meldet. Deshalb bekommst du die Bewerbungen, und du meldest dich innerhalb von drei Werktagen. Auf Wunsch übernehmen wir den ersten Anruf.
Facebook und Instagram: wo wir deine Stelle zeigen
Wir schalten die Anzeigen für deine Stelle auf Facebook und Instagram. Dort sind Gesellen und Monteure jeden Alters unterwegs. Auch die, die nie eine Jobbörse öffnen würden. Die Anzeige läuft in deinem Umkreis. Bild und Text passen zu deinem Beruf, damit sich die Richtigen angesprochen fühlen.
| Punkt | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Bild | Ein echtes Bild aus deinem Betrieb, deinem Fahrzeug oder deiner Baustelle, kein Archivfoto |
| Die ersten zwei Zeilen | Ein klarer Grund zum Wechseln, bevor jemand weiterblättert |
| Umkreis | Nur Leute, für die der Weg zu dir machbar ist |
| Bewerbung | Wenige Fragen direkt in der Anzeige, kein Anschreiben, kein Lebenslauf |
Manchmal passt eine offene Anzeige nicht. Zum Beispiel, wenn dein Meister noch nicht wissen soll, dass du suchst. Dann nehmen wir statt einer Anzeige die persönliche Ansprache. Für einen Kundendienstmonteur SHK oder einen Wärmepumpen-Monteur ist die Anzeige meist schneller. Für einen Bauleiter im Hochbau passt eher das persönliche Gespräch.
Sortierte Bewerbungen statt Bewerbungsflut
Eine Anzeige, die gut läuft, bringt viele Rückmeldungen. Das allein hilft dir noch nicht. Vielleicht kennst du das: Abends um zehn sitzt du am Küchentisch vor einem Stapel Bewerbungen. Deshalb fragt schon die Bewerbung die wichtigsten Punkte ab. So siehst du auf einen Blick, was jemand mitbringt.
Auf Wunsch rufen wir die Bewerber vorab an. Das ist eine Zusatzleistung. Die Fragen legen wir mit dir fest, zum Beispiel diese:
- Welche Ausbildung und welche Erfahrung hat die Person, nach eigener Angabe?
- Ab wann kann sie anfangen? Gibt es eine Kündigungsfrist?
- Ist der Weg machbar? Vierzig Kilometer klingen in der Bewerbung anders als morgens um sechs.
- Warum will sie wechseln, und was fehlt ihr beim jetzigen Betrieb?
Zu jedem Bewerber, den wir erreichen, bekommst du eine kurze Zusammenfassung. Was jemand am Telefon sagt, ist seine Angabe. Zeugnisse und Nachweise siehst du dir im Gespräch an. Wen du einlädst und wen du einstellst, entscheidest du.
Social Recruiting und Direktansprache zusammen
Eine Anzeige erreicht viele auf einmal. Manche Stellen brauchen aber genau eine Person. Etwa den Elektromeister, auf dessen Titel dein Betrieb eingetragen wird. Oder den Bauleiter, der seit zehn Jahren bei einem Wettbewerber arbeitet. Diese Leute klicken selten auf eine Anzeige. Sie reagieren auf eine persönliche Nachricht von jemandem, der weiß, was sie können.
Deshalb können beide Wege zusammen laufen. Social Recruiting erreicht viele Leute in deinem Umkreis. Die Direktansprache spricht einzelne Leute mit Namen an, nicht per Rundschreiben. Ob für deine Stelle eine Anzeige reicht oder beides sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Wie das bei Führungsrollen aussieht, zeigen die Seiten zum Elektromeister und zum Bauleiter.
Selber machen oder mit uns: ein ehrlicher Vergleich
Du kannst Social Recruiting selbst machen. Ein Werbekonto ist schnell angelegt, und manche Betriebe haben damit Erfolg. Die Frage ist nicht, ob es geht. Die Frage ist, wer die Arbeit macht und was sie dich kostet.
| Aufgabe | Selbst machen | Mit uns |
|---|---|---|
| Anzeige und Texte | Du schreibst, fotografierst, schaltest die Anzeige und lernst dabei | Wir bauen Anzeige, Texte und Bilder, du gibst frei |
| Wer sieht die Anzeige | Du legst Region und Zielgruppe selbst fest | Wir prüfen vorher, wie viele passende Leute im Umkreis erreichbar sind |
| Rückmeldungen | Landen bei dir, auch die unpassenden | Kommen bei dir an, mit den Angaben aus der Bewerbung. Auf Wunsch rufen wir Bewerber vorab an |
| Nachfassen | Dein Telefon, deine Abende | Auf Wunsch übernehmen wir Anrufe, Termine und Nachfassen |
| Kosten | Werbebudget und deine Arbeitszeit | Unsere Vergütung kennst du vor dem Auftrag. Das Werbebudget für die Plattformen kommt dazu. Es wird extra abgerechnet |
Eins gilt in beiden Fällen: Wir sorgen dafür, dass viele Leute deine Stelle sehen. Wo niemand bleiben will, können wir nichts daran ändern. Und zahlst du weniger als in der Region üblich, merken die Bewerber das zuerst. Was sonst noch hilft, steht im Ratgeber Mitarbeiter finden im Handwerk.
Wovon der Preis abhängt, erklärt die Seite zu den Kosten. Ob für deine Stelle eine Einstellungsgarantie in Frage kommt, prüfen wir vorher.
Häufige Fragen
Funktioniert das auch in meinem Gewerk?
Das hängt weniger am Gewerk. Es hängt an der Region und an dem, was du bietest. Deshalb prüfen wir vorher, wie viele passende Leute in deinem Umkreis erreichbar sind. Sind es zu wenige, sagen wir es dir. Welche Gewerke wir betreuen, steht auf der Übersicht der Gewerke.
Unsere eigene Anzeige auf Facebook hat nichts gebracht. Warum sollte es mit Rheinwerk anders laufen?
Weil die Anzeige nur ein Teil ist. Dazu gehören die Prüfung der Region vorher und ein Text mit einem Grund zum Wechseln. Dazu gehören auch eine einfache Bewerbung und ein schneller Anruf danach, von dir oder auf Wunsch von uns. Fehlt einer dieser Teile, kommt am Ende wenig heraus. In der Betreuung siehst du, welche Bewerbungen hereinkommen.
Wie viel Zeit kostet mich das?
Am Anfang ein Gespräch über die Stelle und deinen Betrieb. Dann gibst du die Texte frei. Danach meldest du dich bei neuen Bewerbungen und führst die Gespräche. Auf Wunsch übernehmen wir den ersten Anruf, Termine und Nachfassen.
Erfahren meine Mitarbeiter, dass ich suche?
Die Anzeige läuft unter deinem Namen. Sie ist also sichtbar. Soll die Suche still laufen, sag uns das im Erstgespräch. Etwa wenn du jemanden ersetzt, der noch im Betrieb ist. Dann passt die Direktansprache oft besser als eine offene Anzeige.
Was passiert mit den Bewerbern, die nicht passen?
Du bekommst alle Bewerbungen mit den Angaben, die schon in der Bewerbung abgefragt werden. Wen du anrufst, entscheidest du. Buchst du den Anruf durch uns dazu, sprichst du danach mit Leuten, deren Angaben du schon kennst.

