Das wollen Tischlereien vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Bei uns sagt man Schreiner. Müssen wir anders suchen?
- Der Beruf ist derselbe, nur das Wort ist je nach Region anders. Wer sich als Schreiner sieht, fühlt sich von einer Tischler-Anzeige oft nicht gemeint. Wir sprechen die Leute mit dem Wort deiner Region an und suchen unter beiden Namen.
- Tischler wird gern gelernt. Warum finden wir keine?
- Gern gelernt heißt nicht, bis zur Rente ausgeübt. Viele gehen in den Möbelhandel, auf den Bau oder in die Industrie. Wir suchen bei denen, die schon einmal weg waren und die Werkstatt vermissen.
- Wir haben eine CNC, aber niemand bewirbt sich dafür.
- In deiner Anzeige steht vermutlich nur Tischler und die CNC im Nebensatz. Wir machen daraus zwei getrennte Ansprachen. Die für die Maschine erreicht auch Leute aus der Möbelindustrie.
- Bei uns geht es viel um Massivholz. Können die Jungen das noch?
- Viele nicht, und genau das ist dein Argument. Wer Massivholz lernen will, findet dafür kaum noch Betriebe. Wir schreiben das in die Ansprache und fragen nach dem letzten Stück aus Holz, nicht aus Platte.
- Unsere Leute bauen und montieren. Ein reiner Werkstatt-Typ passt nicht.
- Dann klären wir das vorher mit einer einfachen Frage: Willst du dabei sein, wenn es beim Kunden steht? Manche sagen sofort ja, andere ehrlich nein. So merkst du es nicht erst in der Probezeit.
- Wir sind zu klein für einen Arbeitsvorbereiter.
- Dann stellst du jemanden ein, der es werden will. Den Weg von der Werkbank an den Bildschirm wünschen sich viele, angeboten wird er selten. Wer ihn anbietet, bekommt Bewerbungen von Leuten, die sonst nicht suchen.