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Tischler tragen einen fertigen Korpus durch die Werkstatt

Fachkräfte für Tischlerei und Schreinerei

Tischler und Schreiner einstellen: vom Bankraum bis zur Montage

Das Aufmaß ist gemacht und die Platten sind bestellt, doch für Fertigung und Montage fehlen dir Hände. Wir suchen Bankraumtischler und CNC-Fachkräfte für die Werkstatt, Möbel- und Bauelementemonteure für die Baustelle, dazu Arbeitsvorbereiter. Für das Einrichtungshaus Bornhold in Hamburg kamen auf eine Stelle als Möbelmonteur 54 Bewerbungen.

Ein Berater meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei dir.

Ein Fall in der Tischlerei

Bornhold, Hamburg

Einrichtungshaus für Designmöbel am Alsterufer, gegründet 1917.

Gesucht: Möbelmonteur

  • 54

    Bewerbungen auf die Monteurstelle

    Beleg: Gezählt in den Kampagnendaten

Ein Fall der Lippe Personal GmbH. Rheinwerk Personal ist ihre Marke für Handwerk und Technik. Belegt sind hier Bewerbungen, nicht Einstellungen.

Was Fachkräften wichtig ist

Warum Tischler und Schreiner wechseln

Gute Fachkräfte suchen selten selbst nach einer Stelle. Wechseln tun sie trotzdem, aus einem dieser Gründe. Wenn du sie kennst, schreibst du eine bessere Anzeige.

  • Wieder mit Holz arbeiten

    Drei Jahre nur weiße Platte zuschneiden: Dafür lernt niemand Tischler.

  • An die CNC dürfen

    Programmieren lernen ist der schnellste Schritt nach oben. Viele bekommen ihn nie angeboten.

  • Eine Werkstatt mit Absaugung und Licht

    Staub, Lärm, Enge. Am ersten Tag sieht man, ob investiert wurde.

  • Beim Kunden aufstellen dürfen

    Wer nie sieht, wo seine Möbel stehen, verliert irgendwann den Bezug zur Arbeit.

  • Termine, die stimmen

    Wird jede Küche erst in letzter Minute fertig, ist man dauernd im Rückstand.

  • Der Weg in die Arbeitsvorbereitung

    Von der Werkbank an den Bildschirm, ohne den Beruf zu verlassen. Das bietet kaum jemand an.

Die Lage am Arbeitsmarkt

Tischler und Schreiner: Markt, Lohn, Nachwuchs

Unter jeder Zahl steht, wer sie erhoben hat und wann. So kannst du alles selbst nachprüfen.

158 €

So viel mehr verdient ein Tischler im Monat in der Industrie als im Baugewerbe.

In der Mitte sind es 3.416 € in der Industrie und 3.258 € im Baugewerbe, brutto bei Vollzeit. Über alle Betriebe liegt der Beruf bei 3.355 €. Wer in die Industrie ging, ging also nicht wegen des Geldes. Für die Rückkehr muss er kaum Geld aufgeben. Damit holst du Leute zurück, die den Beruf vermissen.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas 2025, Tischler, Fachkraft, Deutschland, nach Wirtschaftsbereich · Stand: Dezember 2025

1.536

So viele junge Frauen haben 2025 eine Tischlerlehre begonnen.

Das ist mehr als jeder fünfte von 7.069 neuen Verträgen. Kein anderes Bauhandwerk kommt da heran. Wer seine Anzeige nur für Männer schreibt, verschenkt ein Fünftel des Nachwuchses. Insgesamt sind die neuen Verträge um 6,3 Prozent gefallen. Der Nachwuchs wird also knapper.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks, Lehrlingsstatistik, Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge, Beruf Tischler, Bundesgebiet · Stand: Dezember 2025

Zahlen geprüft und Seite aktualisiert am

Diese Zahlen gelten bundesweit. Wie sieht es in deiner Region aus?

Häufige Fragen

Was Tischlereien vor der Suche fragen

Das wollen Tischlereien vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.

Bei uns sagt man Schreiner. Müssen wir anders suchen?
Der Beruf ist derselbe, nur das Wort ist je nach Region anders. Wer sich als Schreiner sieht, fühlt sich von einer Tischler-Anzeige oft nicht gemeint. Wir sprechen die Leute mit dem Wort deiner Region an und suchen unter beiden Namen.
Tischler wird gern gelernt. Warum finden wir keine?
Gern gelernt heißt nicht, bis zur Rente ausgeübt. Viele gehen in den Möbelhandel, auf den Bau oder in die Industrie. Wir suchen bei denen, die schon einmal weg waren und die Werkstatt vermissen.
Wir haben eine CNC, aber niemand bewirbt sich dafür.
In deiner Anzeige steht vermutlich nur Tischler und die CNC im Nebensatz. Wir machen daraus zwei getrennte Ansprachen. Die für die Maschine erreicht auch Leute aus der Möbelindustrie.
Bei uns geht es viel um Massivholz. Können die Jungen das noch?
Viele nicht, und genau das ist dein Argument. Wer Massivholz lernen will, findet dafür kaum noch Betriebe. Wir schreiben das in die Ansprache und fragen nach dem letzten Stück aus Holz, nicht aus Platte.
Unsere Leute bauen und montieren. Ein reiner Werkstatt-Typ passt nicht.
Dann klären wir das vorher mit einer einfachen Frage: Willst du dabei sein, wenn es beim Kunden steht? Manche sagen sofort ja, andere ehrlich nein. So merkst du es nicht erst in der Probezeit.
Wir sind zu klein für einen Arbeitsvorbereiter.
Dann stellst du jemanden ein, der es werden will. Den Weg von der Werkbank an den Bildschirm wünschen sich viele, angeboten wird er selten. Wer ihn anbietet, bekommt Bewerbungen von Leuten, die sonst nicht suchen.

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