Das wollen Ausbaubetriebe vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Unsere Leute sind die halbe Woche auswärts. Findet man dafür noch jemanden?
- Ja, wenn die Auswärtszeit vorher klar ist. Wir fragen: Wie viele Nächte im Monat sind es, und was zahlst du dafür? Sonst sagt der Bewerber erst im Gespräch ab, und beide haben Zeit verloren.
- Wir suchen eine ganze Kolonne, nicht einen Einzelnen.
- Das ist im Ausbau normal und ändert die Suche. Gute Leute wechseln selten allein, sie bringen zwei Kollegen mit. Deshalb fragen wir den Vorarbeiter, wen er mitbringen würde.
- Bei uns ist jede Baustelle anders. Wir brauchen keine Spezialisten.
- Dann suchen wir auch keine. Im Bestand zählt, ob jemand improvisieren kann, ohne zu pfuschen. Das steht in keinem Zeugnis, also fragen wir nach der letzten Baustelle, die schiefging.
- Die Guten sind doch alle schon bei den Großen.
- Ein Teil, ja, aber viele davon sind offen für einen Wechsel. Wer im Objektbau zwölf Wohnungen am Stück macht, will irgendwann sehen, was er gebaut hat. Das kann nur ein kleiner Betrieb bieten.
- Wir arbeiten sonst mit Nachunternehmern. Lohnt sich ein fest angestellter Trockenbauer?
- Ja, wenn deine Aufträge über das ganze Jahr reichen. Ein fester Trockenbauer kennt deine Baustellen, Abläufe und Bauleiter. Wir prüfen das im Erstgespräch und sagen dir offen, wenn es noch nicht reicht.