Das wollen Bäckereien vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Wir finden keine Verkäuferinnen mehr. Sucht Rheinwerk auch für den Verkauf?
- Ja. Der Verkauf ist sogar der größere Teil. Laut Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gab es 2025 mehr neue Lehrverträge im Verkauf als in der Backstube. Es waren 3.163 gegen 2.235.
- Unsere Backstube fängt nachts an. Wie finden wir noch Bäcker?
- Wir sprechen Bäcker an, die die Nachtschicht schon kennen. Sie stört selten die Uhrzeit, sondern ein offenes Schichtende oder die Schicht allein. Stehen Beginn, Feierabend und Besetzung in der Ansprache, meldet sich, wer damit leben kann.
- Wir backen alles selbst, ohne Teiglinge. Zieht das bei Bewerbern?
- Für die Backstube ist das dein stärkstes Argument. Es muss nachprüfbar in der Anzeige stehen: Vorteig, lange Teigführung, eigene Konditorei. An der Theke zählen eher Dienstplan und Besetzung.
- Wir können nicht mehr zahlen als der Filialist um die Ecke.
- Musst du nicht, aber du musst wissen, wogegen du antrittst. Wir prüfen vorher, was in deiner Region gezahlt wird. Liegst du darunter und hast nichts anderes zu bieten, sagen wir dir das offen.
- Wir haben schon dreimal jemanden eingearbeitet, der nach vier Wochen weg war.
- Dann geht es nicht ums schnellere Finden, sondern um die zweite Woche. Wir fragen im Erstgespräch nach den letzten drei Abgängen. Liegt es an Schichtlage oder Einarbeitung, hilft auch die beste Anzeige nicht.