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Drei Menschen arbeiten am frühen Morgen in einer Backstube

Fachkräfte für Bäckerei und Konditorei

Bäcker und Fachverkäufer einstellen: Backstube und Filiale verstärken

In der Backstube beginnt der Tag, bevor andere aufstehen, und wenn der Laden öffnet, muss die Theke voll sein. Wir suchen Bäcker und Konditoren für die Backstube, Fachverkäufer und Filialleiter für den Laden. Nachtschicht und Verkauf verlangen verschiedene Leute, deshalb suchen wir sie getrennt.

Ein Berater meldet sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden bei dir.

Wen wir für dich suchen

Stellen in Backstube, Konditorei und Verkauf

Vom Gesellen bis zur Führung. Unter jeder Rolle steht, was wir vorher prüfen. So musst du weniger selbst abfragen.

Was Fachkräften wichtig ist

Warum Bäcker und Fachverkäufer die Bäckerei wechseln

Gute Fachkräfte suchen selten selbst nach einer Stelle. Wechseln tun sie trotzdem, aus einem dieser Gründe. Wenn du sie kennst, schreibst du eine bessere Anzeige.

  • Planbare Arbeitszeiten

    Nicht später anfangen, aber verlässlich. Wer um drei beginnt, will wissen, wann er geht.

  • Backen statt Aufbacken

    Wer backen gelernt hat, will backen. Vorteig und lange Teigführung sind ein gutes Argument.

  • Planbare Wochenenden

    Samstag gehört dazu. Aber jedes Wochenende zu arbeiten ist ein Grund zu gehen.

  • Genug Leute an der Theke

    Im Verkauf zählt die Besetzung. Wer die Stoßzeit ständig zu zweit schafft, sucht etwas Neues.

  • Eine eigene Filiale führen

    Bestellung, Dienstplan, Team. Für viele im Verkauf der einzige Weg nach oben.

  • Ein Chef, der noch in der Backstube steht

    In Betrieben, die der Inhaber selbst führt, ist das der häufigste Grund zu bleiben.

Die Lage am Arbeitsmarkt

Bäckerhandwerk in Zahlen: Betriebe, Lehrlinge und Lohn

Unter jeder Zahl steht, wer sie erhoben hat und wann. So kannst du alles selbst nachprüfen.

8.659

So viele Bäckereibetriebe gibt es noch. 2015 waren es 12.155.

In zehn Jahren hat fast jeder dritte Betrieb aufgegeben. Damit wird der Wettbewerb um dieselben Leute enger. Gleichzeitig gibt es Bäcker und Verkäuferinnen, die ihren Beruf gerade nicht ausüben. Über eine Anzeige erreichst du sie nicht, weil sie nicht suchen.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, nach Werten der Handwerksrolle · Stand: Dezember 2025

232.000

So viele Menschen arbeiten noch im Bäckerhandwerk. 2015 waren es 275.200.

In zehn Jahren sind es 43.200 Beschäftigte weniger. Im selben Zeitraum stieg der Umsatz von 13,99 auf 18,14 Milliarden Euro. Die Betriebe machen also mehr Geschäft mit weniger Leuten. Fehlt dann eine Person, kippt die Schicht.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, nach Werten der Handwerksrolle · Stand: Dezember 2025

3.163 zu 2.235

So stehen neue Ausbildungsverträge im Verkauf gegen die in der Backstube.

2025 gab es im Verkauf mehr neue Verträge als in der Backstube, 3.163 gegen 2.235. Der Verkauf ist der größere Teil deines Betriebs. Wer nur Bäcker sucht, sucht für die kleinere Hälfte.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks · Stand: Dezember 2025

2.980 €

So viel verdient ein Bäcker im Monat, in der Mitte.

Brutto, Vollzeit. Ein Viertel liegt unter 2.572 €, ein Viertel über 3.475 €. Das ist der zweitniedrigste Wert der fünfzehn Gewerke. Und die Arbeit beginnt nachts. Bundesweit sind es 42.270 Fachkräfte. Mit Geld allein gewinnst du hier nicht. Was zählt, ist eine planbare Schicht.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas, Berufsgattung 29222 Berufe in der Back- und Konditoreiwarenherstellung, fachlich ausgerichtete Tätigkeiten · Stand: Dezember 2025

Zahlen geprüft und Seite aktualisiert am

Diese Zahlen gelten bundesweit. Wie sieht es in deiner Region aus?

Häufige Fragen

Fragen zu Verkauf, Nachtarbeit und Einarbeitung

Das wollen Bäckereien vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.

Wir finden keine Verkäuferinnen mehr. Sucht Rheinwerk auch für den Verkauf?
Ja. Der Verkauf ist sogar der größere Teil. Laut Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks gab es 2025 mehr neue Lehrverträge im Verkauf als in der Backstube. Es waren 3.163 gegen 2.235.
Unsere Backstube fängt nachts an. Wie finden wir noch Bäcker?
Wir sprechen Bäcker an, die die Nachtschicht schon kennen. Sie stört selten die Uhrzeit, sondern ein offenes Schichtende oder die Schicht allein. Stehen Beginn, Feierabend und Besetzung in der Ansprache, meldet sich, wer damit leben kann.
Wir backen alles selbst, ohne Teiglinge. Zieht das bei Bewerbern?
Für die Backstube ist das dein stärkstes Argument. Es muss nachprüfbar in der Anzeige stehen: Vorteig, lange Teigführung, eigene Konditorei. An der Theke zählen eher Dienstplan und Besetzung.
Wir können nicht mehr zahlen als der Filialist um die Ecke.
Musst du nicht, aber du musst wissen, wogegen du antrittst. Wir prüfen vorher, was in deiner Region gezahlt wird. Liegst du darunter und hast nichts anderes zu bieten, sagen wir dir das offen.
Wir haben schon dreimal jemanden eingearbeitet, der nach vier Wochen weg war.
Dann geht es nicht ums schnellere Finden, sondern um die zweite Woche. Wir fragen im Erstgespräch nach den letzten drei Abgängen. Liegt es an Schichtlage oder Einarbeitung, hilft auch die beste Anzeige nicht.

Dein nächster Schritt

Bäcker oder Fachverkäufer gesucht: so startest du

Im ersten Gespräch prüfen wir deine Region, dein Angebot und den Markt. Danach weißt du, woran du bist. Auch wenn die Antwort nein lautet.

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