Das wollen Metzgereien vor der Personalsuche wissen. Hier sind unsere Antworten.
- Samstags fehlen uns Leute an der Theke. Sucht Rheinwerk auch dafür?
- Ja. An der Theke wird in vielen Metzgereien am schnellsten gewechselt. Wir fragen vorher, wie viele Samstage im Monat es bei dir sind, denn daran scheitern viele Zusagen.
- Produktion früh, Theke bis Ladenschluss. Wie erklären wir das Bewerbern?
- Getrennt, denn das sind zwei verschiedene Arbeitstage. Fleischer sprechen wir über Beginn und Ende der Produktionsschicht an. Fachverkäufer über Dienstplan und Samstage, jeweils mit deinen echten Zeiten.
- Wir suchen einen Meister, aber eigentlich einen Nachfolger.
- Dann muss das früh in die Ansprache. Wer eine Nachfolge sucht, bewirbt sich nicht auf eine normale Meisterstelle. Wir sprechen ihn anders an und klären vorher mit dir, wie konkret du wirst.
- Unser Partyservice wächst, aber wir finden keine Köche.
- Köche lesen keine Anzeigen von Metzgereien, auch wenn die Stelle passt. Wir sprechen Köche aus Gastronomie und Großküchen an. Für sie ist Abendarbeit ohne Sonntagsschicht ein echtes Argument.
- Wir schlachten noch selbst. Ist das bei der Suche ein Nachteil?
- Nein, es sortiert vor. Für manche Fleischer ist das Schlachten der Grund zu bleiben, für andere ein Grund abzusagen. Wir fragen das vorher ab, damit du es nicht erst in der Probezeit merkst.